100 SciFi Bücher in 2 Jahren

Tiago Forte hat einen coolen Blogpost über SciFi geschrieben. Er hat in den letzten zwei Jahren 100 SciFi-Books gelesen und sich dabei hauptsächlich an dieser SciFi Top 100 orientiert (die ich im übrigen völlig anders sortiert hätte).

 

100 Bücher in zwei Jahren heisst dann erstmal 1 Buch pro Woche ungefähr. Das Lesetempo ist soweit hoch, aber schaffbar. Allerdings halte ich es so, dass ich niemals zwei SciFi-Bücher hintereinander lese - aus Angst, diese beiden Bücher rückblickend miteinander zu vermengen. Von daher alterniere ich immer möglichst verschiedene Genres, Sprachen, Zeiten, Erzählformen etc.

 

Insgesamt hat Forte das aber gemacht, um sich von SciFi inspirieren zu lassen: cool! Und ihm sind dabei ein paar Gesetzmäßigkeiten aufgefallen:

  1. Um die Menschheit retten zu können, müssen wir sie erstmal verlieren (falls wir das All besiedeln, werden wir uns auseinanderentwickeln in Sprache, Kultur und sogar Physiognomie, um dann wahrscheinlich gegeneinander Krieg zu führen)
  2. Zeit wird unser größtes Problem (aufgrund der riesigen Entfernungen werden Siedler oder Waffen teilweise irgendwo eintreffen, nachdem dort alles erledigt ist / Handel wird eigentlich nur mit Rohstoffen funktionieren etc.)
  3. Die Zukunft wird verrückt (wir entwickeln uns, zumindest bei Rechenleistung, exponential mit weitreichenden Folgen für Gesellschaft, Kultur, intermenschliche Beziehungen etc.)

 

Schöner Artikel von einem Leser, der es mit SciFi ernst meint.