denkpass@denkpass.de

Gregor Groß kam im Jahre des Herrn 1973 zur Welt, kurze Zeit nach dem Tode Bruce Lees. Ob es dabei wirklich zu einer Seelenwanderung kam, ist bis heute ungeklärt. Keine vierunddreißig Jahre später jedenfalls führte ihn sein Weg über einen asiatischen Zwischenstopp nach Brisbane, Australien, wo er Vertrauen in seine kreativen Problemlösungs-Fähigkeiten fasste. Seitdem interessiert sich Gregor für Kreativität (darüber bloggt er auf denkpass.de) und dafür, wie man Aufgaben richtig organisiert und delegiert, ohne die Kreativität seiner Mitarbeiter zu behindern. Über dies und ähnliche Themen bloggt er auf imgriff.com. Ansonsten versucht Gregor, tagsüber möglichst viel zu lächeln und dabei kompetent zu wirken, prokrastiniert am liebsten mit Baseballstatistiken und Tageszeitungen und bildet sich Gottweisswas auf seinen Risotto ein. Sonntagmorgens, wenn ihn seine Söhne um 5:32 Uhr unsanft wecken, wünscht er sich ein Zeitmanagement, das ihm Zeit zum Schlafen verschafft. Gregor liest viel und kann sich auch sehr viel Gelesenes merken, was seine Partygäste oft dazu verleitet, bei Parties gleich mit Kopfhörern zu erscheinen. Seine Bücher sind quer über alle Bereiche verteilt, wobei SciFi eine etwas größere Rolle spielt.

The Internet of Us: Knowing More and Understanding Less in the Age of Big Data by Michael P. Lynch (2016-03-21) - Michael P. Lynch
"The infosphere [the internet] is making a true public life harder to achieve. We live in a Library of Babel, isolated in out separate rooms, poring over information culled from sources that reinforce our prejudices and never challenge our basic assumptions.

In deutsch: Die Infosphere [das Internet] macht ein wahres öffentliches Leben schwerer umzusetzen. Wir leben in einer Bibliothek von Babel, isoliert in unseren separaten Räumen, auf Informationen schauend, die wir aus Quellen ziehen, die unsere Vorurteile bestätigen und niemals unsere zugrunde liegenden Annahmen in Frage stellen."
The Islands - Carlos Gamerro
"I thought to myself as I unhooked my headphones: I'd make conversation with the executioner tightening the noose round my neck if I thought he was uncomfortable with the silence."
Und Nietzsche weinte - Irvin D. Yalom
"Verzweiflung ist der Preis, den man für die Selbsterkenntnis zu zahlen hat."
Impact - Douglas Preston
"God bless the disgruntled employee - no one does more tobring openness to government. "
Die Enden der Parabel - Thomas Pynchon
"Sobald die technischen Medien der Kontrolle ein bestimmtes Ausmaß, einen bestimmten Grad der wechselseitigen Verknüpfung erreicht haben, sind die Chancen auf Freiheit endgültig dahin; hat dieses Wort aufgehört, noch eine Bedeutung zu haben."
Die Enden der Parabel - Thomas Pynchon
"Es kommt die Zeit, im Parlament des Lebens, da sich die Fraktionen scheiden und zum Hammelsprung schreiten. Wir befinden uns nun auf den Korridoren, die wir gewählt haben, auf unserem Weg ins Plenum ..."
City on Fire: A novel - Garth Risk Hallberg
"Choice isn't the same thing as freedom - not when someone is framing the choices for you."
"Paranoiker sind Paranoiker nicht etwa, weil sie paranoisch wären, sondern weil sie sich, verdammte Idioten, andauernd freiwillig in paranoide Situationen begeben."
Die Enden der Parabel - Thomas Pynchon
"Die Kontrolle nach innen zu verlagern bedeutete, eine vollendete Tatsache anzuerkennen: dass ihr mit Gott gebrochen hattet. Aber ihr habt eine größere und gefährlichere Illusion an seine Stelle gesetzt - die Illusion der Kontrolle: A bewirkt B. Das ist ein Irrtum. Absolut. Niemand bewirkt. Die Dinge geschehen einfach. A und B existieren nicht, es sind nur Namen für Teile, die eigentlich untrennbar sein sollten ..."
Die Enden der Parabel - Thomas Pynchon
"Auslöschung kennt die Natur nicht; sie kennt nur die Verwandlung. Alles, was die Wissenschaft mich gelehrt hat und immer noch lehrt, stärkt meinen Glauben an die Kontinuität unserer spirituellen Existenz nach dem Tode.

Wernher von Braun"
Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier & Clay - Michael Chabon
"... dass Freiheit eine Schuld sei, die man nur zurückzahlen könne, indem man sie für andere erringe."
The Three-Body Problem - Cixin Liu, Luke Daniels
"Is it possible that the relationship between humanity and evil is similar to the relationship between the ocean and an iceberg floating on its surface? Both the ocean and the iceberg are made of the same material. That the iceberg seems separate is only because it is in a different form. In reality, it is but a part of the vast ocean..."
Der Besen im System - David Foster Wallace

"Die Probleme beginnen, wenn Leute meinen, sie verstünden etwas von Literatur, im selben Moment sind sie eigentlich für die Literatur verloren und auch nicht mehr von Nutzen für diejenigen, die sie machen."

Last day of a man's life

The Stranger - Albert Camus, Matthew    Ward

[“Musa” - The New Yorker](http://www.newyorker.com/magazine/2015/04/06/musa)

 

> The days blurred into an interminable single day, like a broad, deep valley I meandered through. The last day of a man’s life doesn’t exist. Outside of storybooks, there’s no hope, nothing but soap bubbles bursting. That’s the best proof of our absurd existence, my dear friend: no one is granted a final day, only an accidental interruption of life.

 

Und eine Idee, die ich auch schon hatte: dies ist eine Kurzgeschichte, die eine andere Sichtweise auf ein Ereignis in einem Buch von Albert Camus erzählt. Cool als Training, und für Camus-Fans. 

Was ist der natürliche Feind einer Ente?

In der New York Public Libraby wird den Leuten geholfen, die richtigen Bücher zu finden. Dafür füllte man früher Karteikärtchen aus, die die Bibliothekare dann beantworteten (entweder, indem sie Antworten oder Gegenfragen drauf schrieben, oder indem sie das gesuchte Buch gleich dazu packten). Eine Auswahl witziger Anfragen von damals wurde jetzt veröffentlicht, schreibt der Guardian (Dear librarian: New York Public Library's quirkiest inquiries):

 

[Frage:] What is the natural enemy of a duck? 
[Bibliotheksmitarbeiter:] What do you mean? 
[Antwort:] Well, a whole flight of them landed in my pool and I have waved a broom at them but all they do is look at me and quack. I thought I could introduce the natural enemy into the pool area.

Cities in Flight - R.D. Mullen, Betty Ballantine, James Blish
"We do not believe any group of men adequate enough or wise enough to operate without scrutiny or without criticism. We know that the only way to avoid error is to detect it, that the only way to detect it is to be free to inquire. We know that in secrecy error undetected will flourish and subvert.

J. Robert Oppenheimer"

Ich lese gerade

Die Frühe Foundation Trilogie
Isaac Asimov
Bereits gelesen: 32/813 pages
Das Echolot: Ein kollektives Tagebuch, Januar und Februar 1943
Walter Kempowski
Bereits gelesen: 2900/3200 pages
Hieronymus Bosch
David Dabricant, Larry Silver
Bereits gelesen: 195/424 pages